Physalis

Die bei uns meist unter dem Gattungsnamen Physalis angebotenen Früchte mit der dekorativen Fruchthülle gehören eigentlich zur Unterart Physalis peruviana und werden manchmal auch Kapstachelbeeren genannt. Bei uns werden sie meist als Dekofrüchte auf verschiedenen Speisen verwendet.

Typisch für Physalis-Pflanzen, die übrigens der Familie der Nachschattengewächse zugehören, ist der sich vergrössernde Blütenkelch, der die Frucht umhüllt.

Die Kapstachelbeeren gehören zu den wenigen Physalisarten, die heute eine wirtschaftliche Bedeutung haben und werden sehr breit angebaut: In Südfrankreich, in den USA, in Indien, in Australien und Neuseeland und in Südamerika.

Je nach Reifezustand und Sorte haben die Physalis peruviana einen sehr angenehmen, vanille-artigen Geschmack.

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Mango

Mango ist eine exotische Frucht, die auch bei uns immer häufiger angeboten wird. Ursprünglich aus Indien stammend (daher die vielen Mango-Chutneys in der ehemaligen Kolonialmacht England), wird sie heute in sehr vielen südlichen bis tropischen Ländern angebaut. In Europa werden Mangos in Südspanien, an der Costa del Sol und auf den Kanarischen Inseln kultiviert.

Der immergrüne Mangobaum kann bis zu 45 m hoch werden und die bis 2 kg schweren Früchte hängen an langen Stielen am Baum.

Für den richtigen Mangogenuss, für ein schmelzendes Fruchtfleisch mit dem süssaromatischen harzigen Geschmack ist es wichtig, dass die Frucht im richtigen Reifezustand genossen wird. Mangos sind dann reif, wenn die Schale auf Daumendruck leicht nachgibt und wenn auf der Schale kleine schwarze Punkte erkennbar sind.

Avocado

Als ich heute beim Mittagessen erwähnte, ich müsse für Fruchtzeit noch etwas über Avocados schreiben, erwiderte meine Frau spontan: „Das ist doch aber keine Frucht, sondern ein Gemüse…“ Nun ja, botanisch ist es eine Frucht, und zwar eine Beerenfrucht, aber wirkt halt wenig süss und ist sehr fetthaltig, daher stammt wohl auch die Skepsis, sie als Frucht zu bezeichen.

Herkunft

Die Avocados stammen ursprünglich aus Mexiko und wurden schon von den Azteken kultiviert. Heute werden über 400 Sorten in den Tropen, in Ländern der südlichen Hemisphäre sowie etwas auch in Südspanien und Israel kultiviert. Die bei uns auf dem Markt bekannten Sorten sind meist nicht süsslich, es gibt aber auch süssliche Sorten.

Sorten, Eigenschaften

In den deutschsprachigen Ländern dominiert die grüne mittelgrosse und birnenförmige Sorte ‚Fuerte‘, in anderen Ländern wie USA und Frankreich ist die rundlichere Sorte ‚Hass‘ vorherrschend, die eine ganz besonders höckrige und dicke Schale hat. Diese verfärbt sie sich dunkelviolett, wenn sie essreif wird.

Der Avocado-Reifetest

Avocados werden nicht essreif geerntet, sondern eigentlich unreif. Sie sind deshalb sogenannte klimakterische Früchte, die nach der Ernte nachreifen. Sie sind erst dann zum Verzehr bereit, wenn die Schale auf Druck nachgibt. Mit Vorteil kaufen Sie die Avocados aber noch hart und bringen sie dann, zB. in der Fruchtschale zusammen mit Bananen liegend, oder eingewickelt in ein Zeitungspapier, das das Reifegas Ethylen konzentriert, nach Bedarf zur Reife.

Verwendung

Avocados kann man allein oder zusammen mit Brot essen. Leicht gesalzen oder gewürzt ergeben sie einen wunderbaren und nahrhaften Brotaufstrich. Bekanntlich sind Avocado auch köstlich zusammen mit Shrimps. Probieren Sie doch Ihre eigenen Ideen aus und berichten Sie hier im Kommentar darüber. Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen und Ideen.